Ölheizung durch Wärmepumpe ersetzen – was ist zu beachten?
Nicht nur im Münchner Raum ist es für viele nachhaltig orientierte Eigentümer zur Selbstverständlichkeit geworden, sich von der alten Ölheizung zu verabschieden und in eine zeitgemäße Wärmepumpe zu investieren. So sinnvoll und nachhaltig diese Investition ist, sollte der Schritt wohl überlegt sein. Wir zeigen Ihnen kompakt auf, was es zu beachten gilt, wenn Sie Ihre alte Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen.
Wie einfach ist der Austausch durch eine Wärmepumpe möglich?
Grundsätzlich der Austausch einer Ölheizung mit Nutzung einer Wärmepumpe für jeden privaten oder gewerblichen Eigentümer möglich. Wichtig ist jedoch die fachmännische Planung, vor allem was die Art der Wärmepumpe und ihre Leistungsfähigkeit anbelangt. Legen Sie sich deshalb bei Interesse an einer Wärmepumpe nicht zu früh auf einen Typ oder ein Modell fest.
Ob Grundwasser oder Erdwärme für die Wärmegewinnung mit der neuen Wärmepumpe nutzbar sind, hängt wesentlich von der Lage des Grundstücks ab. Hier kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe zur einzigen Alternative werden, die in der Anschaffung günstiger ist, jedoch über einen geringeren Nutzungsgrad als die anderen Modelle verfügt.
Noch wichtiger ist die verlässliche Überprüfung der Energieeffizienz. Eine sparsame und nachhaltige Heiztechnologie ist nur dann eine durchdachte Entscheidung, wenn diese zur Deckung des tatsächlichen Energiebedarfs Ihres Haushaltes ausreicht. Für Unternehmen gilt dies je nach Branche, umso mehr – eine fachkundige Beratung ist hier unerlässlich.
Austauschpflicht, Fördermöglichkeiten und mehr
Viele Eigentümer sind verunsichert, was die gesetzliche Austauschpflicht von Ölheizungen anbelangt. Diese gilt jedoch nicht für jede Art von Ölheizung, sondern alleine für Modelle, die älter als 30 Jahre sind und nicht auf eine zeitgemäße Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik vertrauen. Sollten Sie über eine moderne Ölheizung verfügen, haben Sie im Regelfall bis 2045 Zeit, um Ihre vorhandene Heiztechnologie weiterhin zu betreiben.
Sollten Sie weiterhin auf eine Ölheizung vertrauen wollen und sich für eine moderne Technologie entscheiden, muss diese zu wenigstens 65 % durch erneuerbare Energien betrieben werden. Hiervon hängt auch die Förderfähigkeit Ihrer neuen Heiztechnologie ab, was auch für die Neuinstallation einer Wärmepumpe gilt. Die Übernahme von bis zu 70 % der Kosten als Förderung ist denkbar,
Mit Hybrid-Wärmepumpen zur sinnvollen Kombination
Weshalb überhaupt weiterhin auf eine moderne Ölheizung vertrauen, wenn die Lage Ihres Gebäudes und Ihre Haustechnik optimal für eine Wärmepumpe geeignet ist? Das wichtigste Argument ist die Versorgungssicherheit. Gerade in den sehr frostigen Wintern in Süddeutschland und beim Einsatz einer Luft-Luft-Wärmepumpe kann es passieren, dass die Leistung der Anlage nicht ausreicht, um den Energiebedarf Ihrer Immobilie vollständig zu decken.
Hier werden Hybrid-Wärmepumpen zur richtigen Wahl, bei der die regenerative Energiequelle durch eine klassische Heiztechnologie ergänzt wird, z. B. auf Basis von Heizöl. Bei der Erneuerung Ihrer Heiztechnik ist deshalb genau zu prüfen, ob diese Kombination angebracht, wobei verschiedene Szenarien für die Gegenwart und Zukunft durchgerechnet werden sollten. Dies und mehr kann ein Fachbetrieb wie die SiGa Bau für Sie übernehmen.
Fragen zum Austausch der Ölheizung? Wir helfen weiter!
Wenn Sie mehr über den Austausch Ihrer Ölheizung hin zu einer Wärmepumpe erfahren möchten, kommen Sie mit unseren Energie-Experten ins Gespräch. Als Spezialist für Heizung und Energie im Raum München begleiten wir Ihr Sanierungsprojekt fachkundig, fair und kostenbewusst.